
Im Auto fließen Geschichten unkompliziert: Routen, Arbeit, Musik, Wetter, Kindheitserinnerungen. Stelle offene Fragen, greife Wörter auf, paraphrasiere kurz zurück, um Verständnis zu prüfen. Danach fasst du in drei Absätzen zusammen: Anfang, Wendepunkt, Pointe. Markiere neue Ausdrücke, forme zwei Fragen damit, und verwende sie am selben Tag erneut. So setzt du neue Wörter aktiv ein, statt sie passiv zu sammeln.

Beim gemeinsamen Essen entstehen freundliche, detailreiche Gespräche über Rezepte, Jahreszeiten, Familienbräuche. Bitte um genaue Verben für Zubereitungsschritte, sammle Adjektive für Texturen, frage nach Erinnerungen. Anschließend überträgst du alles in eine kleine Szene, in der du Hilfe anbietest oder um Rat bittest. Wiederhole dieselben Strukturen am Markt oder im Café. Dadurch trittst du mit vertrauten Bausteinen in neue Situationen und klingst zugleich neugierig und respektvoll.

Ausstellungen liefern präzise Vokabeln und sanfte Erzählpfade. Wähle drei Exponate, notiere ihre Beschreibungen in einfachen Sätzen, und erzähle, wie sie mit deinem Tag verbunden sind. Verknüpfe Zeitformen: früher, heute, später. Bitte Guides um Lieblingsdetails, frage nach kurzen Anekdoten. Am Abend wird daraus ein kompaktes Kapitel mit klarer Struktur. So trainierst du Sachsprache und persönliche Stimme gleichzeitig und bereitest dich auf Gespräche über Kultur vor.
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